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Rosen / Rosenpflegen

 

 

Die "Königin unter den Blumen"

ist wohlunbestritten die Rose.

Wie es sich für eine echte Königin

gehört, ist sie aber auch ganz

schön anspruchsvoll.

Rosen schneiden

Insbesondere der zeitige Rück-

schnitt im Frühjahr ist für eine

schöne Blüte unerlässlich.

Doch auch während der Saison

muss man vor allem an den

beliebten öfterblühenden Beet-

und Edelrosen immer mal

wieder die  Gartenschere ansetzen,

um ihre Blüte zu fördern oder Pilzkrankheiten und Schädlingen den Garaus zu

machen.

Für den Rückschnitt im Frühling gibt es eine einfache, wenn auch zunächst irritierend

anmutende Faustregel. Rosen sollten geschnitten werden, wenn die Forsythien

blühen. Im Herbst darf man die Triebe nur leicht kürzen. Wenn Sie zuviel abschneiden,

besteht die Gefahr, dass die Schnittstellen vor dem Frost nicht mehr richtig verheilen.

Dadurch können die gekürzten Triebe absterben.

Rosenkrankheiten und Rosenschädlinge

Wegen ihrer wunderschönen Blüten

wird die Rose bekanntlich auch als

Königin der Blumen bezeichnet.

Manchmal jedoch blühen an den

Pflanzen nur seltsame hässliche

Flecken. Dann hat ein fieser Pilz

zugeschlagen. Rosen gelten als

anfällig für Krankheiten.

Schuld ist oft Feuchtigkeit, die schafft nämlich die ideale Basis für üble

Pilzkrankheiten.

Die drei häufigsten Rosenkrankheiten

Echter Mehltau

ist leicht zu erkennen. Der Pilz legt

sich als weißer, mehlartiger Belag

auf die Knospen, Blätter und

Triebspitzen. Die Blätter rollen

sich auch oft leicht ein.

Rosenrost

bildet, wie sein Name schon verrät, gelborangene Flecken an der

Oberseite der Blätter und orange-

farbene, später braunschwarze

Pusteln an der Blattunterseite.

Ist die Rose stark befallen, kann

sie ihre Blätter verlieren.

Sternrußtau

gilt als besonders aggressiv.

Die Symptome sind violett-

schwarze, sternförmige Flecken,

deren Ränder gefranst sind.

Die Blätter verfärben sich gelb

und fallen ab.

Optimaler Winterschutz Rosen.

Pflege im Winter

Nach dem Rosen schneiden kann

man die Pflanzen mit Tannenreisig

vor niedrigen Temperaturen und

eisigem Wind schützen.

Ebenfalls empfehlenswert ist es,

die Rosen anzuhäufeln, wobei

hierfür lockerer Mulch besser

geeignet ist als Erde.

Schutz der Wurzeln und Ansätze vor eisigen Temperaturen im Winter

Der Winter stellt eine Bewährungsprobe für die Rose dar. Starke und gesunde

Pflanzen sind normalerweise gut gegen die Kälte gerüstet. Wildrosen sind

etwas robuster und widerstandsfähiger als Zuchtsorten.

Rosen sind frostanfällig und benötigen im Winter unbedingt einen Schutz.

Wird einmal vergessen, die Rose winterfest zu machen, oder viel zu spät daran

gedacht, hat der Gärtner häufig große Schäden zu beklagen. Manchmal erfriert

im Winter gleich die ganze Pflanze. Im November sind die Temperaturen dann

meist dauerhaft niedrig und die Rose hat alle ihre Blätter verloren. Das restliche

Laub, das möglicherweise noch auf dem Boden unter der Pflanze liegt, wird

entfernt und im Hausmüll entsorgt. Gleichzeitig kontrolliert man noch einmal auf

Pilzbefall oder andere Krankheiten. Zum Überwintern wird um den Stamm herum

locker mit Erde, beispielsweise Kompost, angehäufelt. Mit Anhäufeln ist gemeint,

dass um den Stamm herum vorsichtig ein lockerer Haufen von etwa 15 bis 20 cm

Erde aufgeschüttet wird. Dies geschieht, um die unteren Triebe mit seinen Blatt-

knospen, auch Augen genannt, sowie die Wurzen vor Frost im Winter zu schützen.

Zusätzlich kann man zum Überwintern auch mit Tannenreisig abdecken. Im Winter

brauchen Rosen im Freiland nicht gegossen werden. Sie sollen zur Ruhe kommen.

Eine zusätzliche Zufuhr von Nährstoffen wäre für einen guten Winterschutz nicht

förderlich, sondern würde an wärmeren Tagen die Pflanze animieren, erneut

auszutreiben. Die neuen Triebe sind dann allerdings zu schwach, um den Winter

zu überstehen.

Schutz der oberen Pflanzenteile vor

Frost

Rosen, die höher wachsen und

deshalb nicht so stark gekürzt

werden, benötigen auch für

die oberen Pflanzenteile einen

Schutz zum Überwintern: Sie

werden komplett eingepackt.

Das Umhüllen mit Tannen-

zweigen ist für Kletterrosen,

die an einem Rosenbogen

oder anderen Stützen ranken,

eine gute Lösung zum

Überwintern. Möglicherweise

sollten die Zweige vorsichtig

angebunden werden, damit

sie nicht herunterfallen.

Als weitere Materialien eignen

sich Jute, Sackleinen oder Frost-

schutzvliese. Manche Rosen-

besitzer schwören auch auf

Bettlaken oder auf das Umbinden

mit Reisig zum Überwintern. Jute, Fliese oder Bettlaken können vorsichtig über die

Krone gestülpt und unten etwas zusammengebunden werden. Keinesfalls darf man

Plastikfolien oder -tüten als Packmaterial verwenden. Plastik kann nicht atmen und

sorgt für ein schlechtes Klima im Inneren der Hülle. So kann die Plastiktüte Auslöser

von Krankheiten sein. Stammrosen legt man in den meisten Fällen zum Überwintern

um. Die Krone und der Stamm werden mit Tannenzweigen oder Vliesen bedeckt.

Ist der Stamm nicht biegsam genug und droht er abzubrechen, verzichtet man auf

das Umlegen und bedeckt Krone und Stamm mit Reisig oder Jutesäcken und bindet

diese fest. Ist der Stamm in aufrechter Position, muss bei starkem Schneefall

kontrolliert werden, wie viel Schnee schon auf der eingepackten Krone liegen

geblieben ist. Schneehauben müssen entfernt werden, denn sonst kann der Stamm

durch die starke Belastung brechen.